Hallo Segelfreunde!

Herzlich Willkommen auf unserer Website.
Im August 2007 warf Odin die Leinen los und möchte nun versuchen, einmal um die ganze Welt zu segeln. Wir freuen uns, dass Ihr euch entschlossen habt diese Tour – über unser Logbuch - mitzuverfolgen. Wir werden versuchen es sooft wie möglich ;-) zu aktualisieren. Auch Impressionen der von mir und meinen Freunden besuchten Ländern und Kulturen sollen nicht zu kurz kommen. Dazu findet ihr reichlich Bild- und Filmmaterial in den entsprechenden Unterseiten. Viel Spaß beim Stöbern auf unserer Seite wünscht euch Bertel.

25. April 2018

| 2018-04-25 03:59:25

Vieles habe ich in den ueber 10 Jahren in denen ich nun ununterbrochen um die Welt unterwegs bin zu schaetzen gelernt.
Eines davon ist mein Deutscher Reisepass, der meiner Erfahrung nach zu den besten Reisedukumenten weltweit gehoert.
Nur fuer wenige Laender braucht man ein Visa, selbst wenn ist dieses oftmals unkompliziert online schnell zu beschaffen.
Allerdings haben Visas die unangenehme Eigenschaft auch irgendwann auszulaufen und dann muss man das Land fuer einige Zeit verlassen.
Je nach dem in welchem Land man sich befindet, kann diese Ausreise einen Tag oder einen Monat betragen.
Im Falle von Malaysien sind dies 7 Tage.
Mit meinem Deutschen Pass muesste ich nur raus und nach 7 Tagen wird das Visa automatisch bei der Einreise auf 3 Monate ausgestellt.
Leider nicht so bei einem phillipinischen Reisepass. Der bekommt nur ein Einreisevisa fuer einen Monat, also muss Frel bei einer Malayischen Botschaft im Ausland einen Visa Antrag stellen.

Da wir keine Lust auf das quirlige Bangkok hatten, bevorzugten wir ein Konsulat ganz im Sueden Thailands an der Ostkueste.

Der einfachste Weg ist Odin in Langkawi vor Anker zu lassen und mit der Faehre zur Suedwestkueste Thailands. Von Dort aus gehts mit dem Leihwagen nach Osten in die Provinz Songkla und der gleichnamigen Stadt.
Reisefuehrer im Internet raten von dieser Reise in den moslemisch gepraegten Sueden ab, da es in der Vergangenheit immer wieder zu politischen Unruhen kam.

Haette ich jedesmal auf solche Reise und Sicherheitshinweise gehoert, haette ich viel weniger von der Welt gesehen.

Jedenfalls scheinen andere Reisende dies ernst zu nehmen, denn wir sehen keine anderen Farangs, wie die Thais weisse Auslaender nennen.
Sich mit englisch in Thailand verstaendlich zu machen ist selbst in Touristenhochburgen schwer. Hier ist es schier unmoeglich, denn der Thai spricht Thai. Sonst nix! (Da koennten sie fast Franzosen sein;)
Mit Haenden und Fuessen machen wir uns verstaendlich, hier und da spricht dann doch noch jemand ein paar Brocken Tarzan Englisch und so bekommen wir fast immer so etwas aehnliches wie wir wollten.

Songkla hat einiges an Sehenswuerdigkeiten aber keine auslaendischen Touristen.
Wenn ihr also nicht gerade auf der Suche nach Massentourismus oder Abenteuerurlaub seid, koennen wir euch den tiefen Sueden Thailands nur empfehlen.