Hallo Segelfreunde!

Herzlich Willkommen auf unserer Website.
Im August 2007 warf Odin die Leinen los und möchte nun versuchen, einmal um die ganze Welt zu segeln. Wir freuen uns, dass Ihr euch entschlossen habt diese Tour – über unser Logbuch - mitzuverfolgen. Wir werden versuchen es sooft wie möglich ;-) zu aktualisieren. Auch Impressionen der von mir und meinen Freunden besuchten Ländern und Kulturen sollen nicht zu kurz kommen. Dazu findet ihr reichlich Bild- und Filmmaterial in den entsprechenden Unterseiten. Viel Spaß beim Stöbern auf unserer Seite wünscht euch Bertel.

19. July 2017

| 2017-07-19 08:46:02

Man setzt sich zu Beginn einer solch langen Reise Ziele die man unbedingt besuchen will.
Eines davon war das Komodo Archipel.
Immer wenn ich Reportagen im Fernsehen sah, war ich fasziniert von diesen unglaublich grossen und gefaehrlichen Eidechesen. Ueberbleibsel aus der Zeit der Dynosaurier.
Tiere die es nur hier auf diesen Inseln im Indischen Ozean gibt und die seit Jahrmillionen mit ihrer ganz eigenen Strategie ueberleben.
Sie scheinen traege und langsam wenn sie so in der Mittagssonne doesen, aber sie sind aktive Jaeger und wieselfling , was mir ein recht mulmiges Gefuehl im Bach bescherte als ich mich ihnen in ihrer mittagliches Siesta naeherte.
Es sind wilde Tiere, die nicht gefuettert werden und sich selbst Essen jagen muessen.
Wildschweine, Hirsche, die eigenen Jungen, ja sogar Wasserbueffel stehen auf der ala Carte List.
Hier und da verschwindet auch manchmal ein Mensch in den Maegen dieser Komodo Drachen.
Die Jagdstrategie ist einfach : Nur Kein Stress !
Sie beissen ihre Beute , das wars.
Der Speichel ist so voller giftiger Bakterien, dass sie nach dem Biss nur noch ihrem Opfer folgen muessen, welches irgendwann nach einiger Zeit an Blutvergiftung stirbt.
Einfach, aber effektiv.
Ich war fasziniert diese urzeitlichen Geschoepfe in freier Natur zu sehen.
Wie sie sich anfuehlen kann ich euch nicht sagen. Dazu hat mir der Mut gefehlt. ;)
Angeblich soll dies mal ein Schweizer vor 5 Jahren versucht haben.
Von ihm fand man nur noch die Brille.